Helen Schneider

Helen Schneider wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Derzeit ist sie im Stuttgarter Theater Rampe in dem Stück „Verwandlungen“ zu sehen. Darin erklärt sie mit Märchenfiguren der Gebrüder Grimm und Liedern von Joni Mitchel bis Bob Dylan die Welt. Eine ganz besondere Frau in einer ganz besonderen Aufführung.

Helen Schneider  Die international populäre Sängerin Helen Schneider bezaubert nicht nur musikalisch auf der Bühne, sondern auch als Schauspielerin. Derzeit ist sie in Stuttgart zu sehen und zaubert als Hexe die Figuren der bekannten Grimm Märchen auf die Bühne. Ein gewitzten Theaterabend, der durchwoben wird von Songs der 60er-Jahre.

Für das Stück hat Anne Sexton die Grimmschen Märchen in Gedichte voller schwarzem, bitterbösem Humor verwandelt. Ein Stück Pop-Literatur, das auch auf der Bühne einen unterhaltsamen und frechen Abend verspricht und musikalisch durch Helen Schneider brillant umgesetzt wird. „The American Dream“ der 60er Jahre und die Suche nach weiblicher Selbstbestimmtheit sind die Leitmotive.

Im Landesschau Studio spricht das Multitalent Helen Schneider über ihre ganz persönlichen 60er Jahre und die Märchen ihrer Kindheit.

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Die zweite Familie verliert an Zusammenhalt

Hand in Hand arbeiten – und das unentgeltlich. Viele Vereine klagen darüber, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. Foto: Rüdiger Ott Hand in Hand arbeiten – und das unentgeltlich. Viele Vereine klagen darüber, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Foto: Rüdiger Ott

Eine Eislaufbahn am Georgiiweg müsste es schon sein, damit ein Vereinsfest auf der Waldau wieder Aufmerksamkeit von der Bevölkerung bekommt. Renatus Dierberger lacht, weil er einen Scherz gemacht hat. Er ist Vorstandsmitglied des Allgemeinen Bildungsvereins (ABV) Stuttgart, eines Sportclubs auf der Waldau. Aber es ist ein bitteres Lachen. Ihm folgt eine Aufzählung aller Widrigkeiten, denen die Vereine auf der Waldau und in der Republik gegenüberstehen.

Das Fazit muss ihn beunruhigen: Nur noch die Generation der über 60-Jährigen sei eine verlässliche Stütze für den Verein, sagt er. „Für die sind wir die zweite Familie, und die lässt man nicht im Stich.“ Doch die zweite Familie verliert an Zusammenhalt. Und das rapide, fügt er hinzu. Im Endeffekt sei die Vereinskultur in Deutschland Opfer der Globalisierung.

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200 Jahre Dickens

200 Jahre Dickens „Charles Dickens ist Menschlichkeit hoch zwei“
Er hasste London, liebte Frankreich – noch 200 Jahre nach seiner Geburt gibt es viele Gründe, sich mit Charles Dickens zu beschäftigen, sagt die Biografin Claire Tomalin.

© Hulton Archive

Charles Dickens um 1860Charles Dickens um 1860

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ZEIT ONLINE


Das Beste aus aller Welt

Das Hinterteil eines Menschen ist sehr individuell – so individuell, dass den Ausweis an Stelle des klassischen Passfotos schon bald ein Pofoto zieren könnte.

S.Thomas_pixelio.de

Was ist das bloß mit diesen Automaten, in die man sich reinsetzt, damit sie ein Passfoto machen? Oder eines für den Führerschein. Man kann ja machen, was man will, man kann zum Friseur gehen vorher, man kann eine Packung mit Aufputschpillen leer gelutscht haben, man kann frisch vom besten Sex seines Lebens kommen, man kann sein Gesicht von der fähigsten Kosmetikerin der Stadt tunen lassen – immer sieht man dann auf den Fotos, die im Auswurfschacht dieses Gerätes liegen, aus wie ein gerade verhafteter Kreuzfahrtschiffskapitän oder das notdürftig gekämmte Opfer eines grauenhaften Gewaltverbrechens, wie eine Wasserleiche, ein Lawinenopfer, eine Mumie nach dem Auswickeln oder wie Christian Wulff ohne Upgrade.
 
Es ist unglaublich eigentlich. Diese Dinger müssen in einer bestimmten Weise programmiert sein, sie sollen uns demütigen. Der Staat möchte uns mithilfe von Ausweisbildern sagen: Sieh dich an, wir geben dir einen so schönen Ausweis, wir verleihen dir eine Identität, wir machen dich zum Staatsbürger, du darfst wählen gehen, wir lassen dich sogar an den Menschenrechten teilhaben – aber warum eigentlich? So hässlich, wie du bist, so teigig und fahl deine Gesichtshaut, so irr dein Blick, so schütter dein Haar: Warum sind wir so großzügig zu dir, wenn du doch so klein, scheußlich und unscheinbar bist? Wir verstehen es eigentlich selbst nicht.

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“Ein sagenhafter Rundgang für Kinder” – Schloss und Kloster Bebenhausen

Schloss und Kloster Bebenhausen

Der wilde, große Schönbuchwald ist voller rätselhafter Wesen – zumindest, wenn man den alten Sagen glaubt, die man sich von früher her dort erzählt. Eine Sonderführung für Kinder von sieben bis elf Jahren am 3. Februar lässt solche Sagengestalten lebendig werden. Bei diesem Besuch in Bebenhausen gibt’s anschauliche und aufregende Geschichten aus dem Schönbuch in früheren Zeiten zu hören und nebenbei lernen die Kinder auch Kloster und Schloss kennen. Wer möchte, bringt sein Lieblingskuscheltier mit. Es kann ganz schön spannend werden!

Schönbuch-Nacht im Schloss und Kloster Bebenhausen
Sonderführung für Kinder von sieben bis elf Jahren
Referentinnen: Anne-Kathrin Bui-Späth und Christiane Kisling-Schwan
Freitag, 3. Februar 2012, 17.00 Uhr. Dauer ca. 1.5 Std.
Teilnehmer: 6 bis max. 15 Kinder
Hinweis: Das Programm sieht kein Basteln und keine Verkleidung vor. Kinder sollten sich warm anziehen, die Räumlichkeiten sind nicht geheizt.

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 © 2012 by: Gablenberger-Klaus-Blog


Der Packlisten – Generator

Vor vielen Monaten habe ich im Toolblog auf einen Packlistengenerator hingewiesen. Dieser stellt Ihnen auf Knopfdruck die Utensilien und Kleidungsstücke zusammen, die Sie auf Ihre Reise mitnehmen sollten. Wenn Ihnen dieser Generator etwas zu altbacken daherkommt, dann habe ich eine Alternative für Sie: Packwhiz.

Packwhiz macht im Grunde genommen auch nichts anderes, nur eben moderner. Das Programm arbeitet webbasiert und ein ein zeitgemäßes Outfit.  Wie bei solchen Anwendungen üblich, müssen Sie einen Account anlegen. Packen 2.0 sozusagen. Sie können die Liste dann selbst anlegen (“from scratch”) oder automatisch generieren lassen und hinterher ergänzen. Es gibt auch eine Sammlung von Vorschlägen für bestimmte Standardreisen.

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© 2012 ToolBlog


Vom Spritzenhaus zur Begegnungsstätte

 Der Turm zieht auch heute noch von weitem die Blicke auf sich. Das Alte Feuerwehrhaus ist zu einer unverzichtbaren Einrichtung im Stadtteil Heslach geworden: Vom Rockkonzert bis zum Senioren- und Vereinstreff, vom preiswerten Mittagessen bis hin zu multikulturellen Veranstaltungen ist es inzwischen längst über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt.Seine ursprüngliche Funktion war jedoch eine andere: Im Jahr 1863 gründeten Heslacher Bürger eine Freiwillige Feuerwehr. Anlass war ein verheerender Brand in der Böblinger Straße gewesen. Die Heslacher sollen dabei entsetzt festgestellt haben, dass von einer geübten Feuerwehrmannschaft bis hin zu den erforderlichen Löschgeräten alles fehlte. Viele Einwohner spendeten Geld für die Ausrüstung. Als provisorisches Feuerwehrmagazin diente das Gemeindehaus.

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© Stuttgarter Zeitung

Klassik bis Jazz

Click here to find out more!Stuttgart-Bad Cannstatt – Eine Brücke von Klassik bis Jazz schlagen die Bläser „timeless brass“ am Sonntag, 29. Januar, im Kleinen Kursaal, Königsplatz 1. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Debussy, Bruckner und Händel. Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Karten zu zehn Euro (ermäßigt 8,50 Euro) gibt es im Vorverkauf bei Bücher Wagner, Marktstraße 34 sowie beim Veranstalter Cultur in Cannstatt, Ferdinand-Hanauer-Straße 42.

© Stuttgarter Nachrichten

Stolz und Scham

Die EU bekommt in Brüssel ein Haus der Geschichte – nach einer Idee des ehemaligen Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering. Das Museum soll sich nicht den Säulenheiligen Europas, sondern dem „täglichen Leben der Menschen“ widmen.

The George Eastman Dental Institute in Leopold Park houses the Secretariat of the European Parliament © mauritius imagesDas Eastman-Gebäude in Brüssel, das zum Museum werden soll

 

In Zeiten, in denen viele Bürger an der Zukunft der EU zweifeln, versucht das Europaparlament, sich zumindest der Vergangenheit zu vergewissern. Der Haushaltsausschuss hat im Dezember die erste Tranche für ein „Haus der Europäischen Geschichte“ freigegeben, Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten in Brüssel beginnen. „Wir schauen auf die EU meist aus der Perspektive des Tages und vergessen den weiten Weg, den wir gegangen sind“, sagte der Europaabgeordnete Hans-Gert Pöttering, als er am Mittwoch den Stand des Projekts darlegte. Es solle ein Ort entstehen, an dem gerade junge Menschen lernen könnten, dass nach Kriegen, Holocaust, Stalinismus und Totalitarismus die Gegenwart nicht naturgegeben sei. „Wenn wir nicht in den Mittelpunkt stellen, was uns verbindet, dann wird die EU großen, großen Schaden nehmen.“

Das Museum war Pötterings Idee. Er hat es vorgeschlagen, als er 2007 zum Parlamentspräsidenten gewählt wurde, und danach dafür gesorgt, dass es Gestalt annimmt. Da waren in Zeiten des Sparens und der Krise vor allem die Haushaltspolitiker zu überzeugen, denn immerhin kostet der Aufbau des Museums mehr als 56 Millionen Euro, die das Parlament zu tragen hat. In den Mitgliedstaaten seien viel teurere Museen dieser Art gebaut worden, rechtfertigte Pöttering sich am Mittwoch und verwies unter anderem auf das Bonner Haus der Geschichte. Die EU-Kommission habe außerdem versprochen, sich nach der Eröffnung an den laufenden Kosten zu beteiligen.

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© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2012


Kretschmann zieht nicht ins Tal

Zieht er um, oder zieht er nicht um? Seit Wochen wurde gerätselt, ob Ministerpräsident Winfried Kretschmann den traditionsreichen Regierungssitz in Stuttgart – die Villa Reitzenstein – aufgibt und seinen Amtssitz ins Neue Schloss ins Zentrum von Stuttgart verlegt. Nun steht fest: Der Grüne bleibt, wo er ist. „Die Villa Reitzenstein ist weiterhin der Sitz des Ministerpräsidenten“, hieß es am Freitag aus Regierungskreisen.

Kretschmann hatte nach der Regierungsübernahme kein Hehl daraus gemacht, dass er im Unterschied zu seinen CDU-Vorgängern gerne von der Stuttgarter Halbhöhenlage in das Stadtzentrum ziehen würde. Da sei er näher bei den Bürgern, sagte er wiederholt. Doch die Begutachtung durch Fachleute (wegen der nötigen Sicherheitsanforderungen) und eine Begehung von Kretschmann selbst führten jetzt dazu, dass man die Umzugsidee fallen ließ. Dennoch wird der Ministerpräsident bald seinen Amtssitz räumen müssen – zumindest vorübergehend. Denn die Villa Reitzenstein gilt als dringend sanierungsbedürftig. Ein Bürotrakt soll wegen Asbestspuren komplett abgerissen und neu errichtet werden, im altehrwürdigen Bau selbst sind darüber hinaus energiesparende Maßnahmen geplant. „Da ist es im Sommer brütend heiß drin und im Winter pfeift der Wind durch alle Ritzen“, sagt ein Mitarbeiter. Während der Umbauphase wird die Regierungszentrale auf andere Gebäude verteilt, unter anderem soll dabei auch der Amtssitz des früheren US-Militärgouverneurs Lucius D. Clay in der Nachbarschaft genutzt werden.

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© Schwarzwälder Bote

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