Milder Jahresauftakt lässt Gänseblümchen sprießen

So warm war es selten zuvor zu Beginn eines neuen Jahres: Mit 14,6 Grad war es am Neujahrstag in Baden-Baden am wärmsten, wie Christel Postuwka-Schluck vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag in Stuttgart mitteilte.
 
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Milder war es demnach mit jeweils 15 Grad nur 2007 in Stuttgart und 1921 in München.

Zu den Hot Spots dieses Winters gehörte am Neujahrstag auch das nördliche Rheinland-Pfalz: In Andernach und Bad Neuenahr kletterten die Temperaturen auf jeweils 14,2 Grad. Das sei ein Neujahrs-Temperatur-Rekord für diese Region, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom DWD in Offenbach. Der bisherige Neujahrs-Höchstwert für Bad Neuenahr war 2007 mit 13,4 Grad registriert worden. Auch in Hamburg und Bremen gab es Höchstwerte bei gut elf Plus-Graden.

Die Winzer in Rheinland-Pfalz bangen nun um ihren Eiswein. Damit die besonders süße Spezialität entstehen kann, sind mindestens sieben Grad minus nötig. In den nächsten Wochen müssen die Temperaturen in diesen Bereich sinken, sonst fällt die Eiswein-Lese aus, sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Mainz der Nachrichtenagentur dpa. „Die Trauben werden zwar mit Folie geschützt, doch viel länger sind sie nicht haltbar.“

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