Fast 40 Prozent Öko-Strom bis 2020

Im Jahr 2020 soll weit mehr als ein Drittel des Strombedarfs in Baden-Württemberg regenerativ gewonnen werden. Das kündigte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) an. Dabei berief er sich auf eine Studie des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung (ZSW) Baden-Württemberg.

„In weniger als einem Jahrzehnt produzieren wir rund 38 Prozent unseres Stroms mit Hilfe erneuerbarer Energiequellen“, sagte Untersteller. Größte Potenziale lägen bei Wind- und Sonnenkraft, während Wasserkraft und Biomasse eher Grenzen gesetzt seien. Flexible Erdgaskraftwerke sollen eine wichtige Rolle als Reservelieferant spielen. Atomkraftwerke würden 2020 noch rund 17 Prozent des Strombedarfs decken.

Untersteller will die Mittel für die Energiewende von gut 9,5 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2011 auf gut 20 Millionen Euro im Jahr 2012 mehr als verdoppeln. Zudem richte das Land vier „Kompetenzzentren Energie“ und ein „Kompetenzzentrum Windenergie“ ein. Sie sollen Kommunen, Planer und Investoren beraten. Die Förderung für Solaranlagen zu deckeln, hält Untersteller für einen Fehler. Wenn Investoren nicht wüssten, ob sie „im Deckel drin sind oder nicht“, würde das die Nachfrage bremsen. Er gehe davon aus, dass private Solaranlagenbesitzer aufgrund der Preisentwicklung ihren Strom künftig ohnehin weitgehend selbst nutzen würden.

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 © SWR

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