Straßenbahngeschichte geht zu Ende

Nach fast acht Jahrzehnten endet in Zuffenhausen ein wichtiges Kapitel SSB-Geschichte: Das rund 9000 Quadratmeter große Gelände an der Strohgäustraße, in dem seit Mitte der 1930er Jahre ein Depot und später das Straßenbahnmuseum untergebracht war, ist von der Firma Porsche gekauft worden. Der Sportwagenhersteller möchte dort ein Ausbildungszentrum bauen, um die Lehrstellenzahl in Zukunft deutlich zu erhöhen.

„Nach 2007 ist die große Halle eigentlich nicht mehr richtig genutzt worden“, sagt SSB-Pressesprecherin Susanne Schupp. Damals war das Straßenbahnmuseum an der Strohgäustraße geschlossen worden, um nach Bad Cannstatt zu ziehen. Insgesamt 13 Jahre war das Museum in Zuffenhausen beheimatet, die Geschichte des SSB-Standorts an der Strohgäustraße reicht freilich noch viel weiter zurück in die Vergangenheit. Begonnen hatte sie Mitte der 1930er Jahre. Damals ist die Straßenbahnlinie 5, die zuvor im Ortskern von Zuffenhausen geendet hatte, bis zur Wimpfener Straße verlängert worden, wo eine Wendeschleife gebaut wurde. Inmitten dieser Schleife und auf beiden Seiten der Stammheimer Straße errichteten Stadt und Eisenbahn Wohnsiedlungen für ihre Mitarbeiter. Parallel dazu begannen die Stuttgarter Straßenbahnen auch mit dem Bau eines Betriebshofs. Der wurde nicht nur wegen der Streckenverlängerung benötigt, vielmehr sollte er auch die Aufgabe des Betriebshofs Pragwirtshaus übernehmen, dessen Lage im Laufe der Zeit ungünstig geworden war.

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© Stuttgarter Nachrichten
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