Das Flaggschiff hat Rückenwind

Ist zum Wahrzeichen der Stadt Stuttgart geworden: Das Kunstmuseum am Schlossplatz. Foto: dpa 
Ist zum Wahrzeichen der Stadt Stuttgart geworden: Das Kunstmuseum am Schlossplatz. Foto: dpa

National steigen die Besucherzahlen in den Museen. 2011 wurde die Zahl von ­ 110 Millionen im Jahr 2010 verkaufter Eintrittskarten noch einmal knapp übertroffen. Auch Baden-Württembergs Museumsflaggschiff, die Staatsgalerie Stuttgart, spürt wieder Rückenwind.

Es waren die bekannten Namen, es waren die bekannten grafischen Folgen. Und doch war diese Ausstellung, war die im Frühsommer 2011 in der Staatsgalerie Stuttgart präsentierte Schau „Kriegszeit“ ein ungeheuer ­tiefgehendes Erlebnis. Gerade aus der Ruhe der Präsentation resultierte diese Ungeheuerlichkeit. Nicht erzwungen wirkte die Konzentration auf den einzelnen Zyklus, auf das einzelne Blatt, sie stellte sich folgerichtig ein.

Zuvorderst aus eigenen Sammlungsbeständen erarbeitet, belegte „Kriegszeit“ den Anspruch von Staatsgalerie-Direktor Sean Rainbird, auch die Sonderausstellungen des Museums als Bildungsarbeit kenntlich zu machen und dabei zugleich bewusst eigene Schätze in den Mittelpunkt zu stellen. Bei „Kriegszeit – Kollwitz, Beckmann, Dix, Grosz“ war es das Wiedersehen mit der Ende der 1940er Jahre entstandenen Radierfolge „Die Verdammten“ des 1899 geborenen Stuttgarters Otto Hermann.

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© Stuttgarter Nachrichten
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