Zaubergarten – Städtisches Lapidarium in Stuttgart

Der kürzeste Weg von Stuttgart nach Italien führt über die Mörikestraße: Wenn an einem heißen Sommertag die Sonne die Farben verstärkt und der Schlagschatten im Wandelgang dunkel und kühl erscheint, herrscht hier eine Atmosphäre wie in einem Garten einer italienischen Renaissance-Villa.

Die römische Antike ist allgegenwärtig

In den Wänden des Wandelgangs sind Platten mit Grabinschriften, Statuetten, Reliefteile von Sarkophagen und Bauschmuck aus der Zeit der römischen Antike in die Wände eingelassen. Der bärtige Hirtengott Pan und seine weibliche Begleiterin mit antiken Korkenzieherlocken sind auf das Flötenspiel konzentriert und stützen gleichzeitig als Pfeiler in Menschenform die Arkaden der Loggia.
 
Marianne J._pixelio.de

Italienbegeisterung von Karl Ostertag-Siegle

Die Italienbegeisterung von Karl Ostertag-Siegle, der den Garten ab 1905 anlegen ließ, ist hier noch heute deutlich zu spüren. Er war der Schwiegersohn des Stuttgarter Fabrikanten Gustav Siegle, der seiner Tochter als Hochzeitsgeschenk ein stattliches Haus in der Mörikestraße bauen ließ, zu dem ein großes Grundstück gehörte.
 
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