Leiharbeit nimmt zu – zwei Drittel zuvor ohne Job

Die Leiharbeit in Deutschland nimmt zu – und mit ihr die Chancen für Arbeitslose, wieder einen Job zu bekommen. Doch die oft beschworene «Brücke in den Arbeitsmarkt» trägt nicht immer weit, wie die jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen.

Die Zahl der deutschen Leiharbeiter nähert sich der Millionenmarke. Foto: Martin Schutt/ArchivDie Zahl der deutschen Leiharbeiter nähert sich der Millionenmarke. Foto: Martin Schutt/Archiv
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Nach maximal drei Monaten ist für die Hälfte der Leiharbeiter schon wieder Schluss. 910 000 Menschen waren nach den neusten Daten vom vergangenen Juni bei einem der bundesweit 17 400 Verleihbetriebe beschäftigt. Das ist ein Plus von 13 Prozent im Jahresvergleich und 14 Prozent mehr als direkt vor der großen Wirtschaftskrise im Juni 2008.

«Leiharbeit stellt eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar», kommentierte die BA. Schließlich hatten fast zwei Drittel der Beschäftigten direkt vor ihrer Anstellung keinen Job. Doch auch die Leiharbeit bietet oftmals keine langfristige Perspektive. «Die häufig kurze Dauer von Leiharbeitsverhältnissen deutet darauf hin, dass Verleiher ihren Personalbestand möglichst elastisch ihrer Auftragslage anpassen», erläuterte die BA.

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