Fort Knox – Schatz, bist du da?

In einer Nacht- und Nebelaktion kam 1937 das erste Gold nach Fort Knox. Seither ranken sich die wildesten Spekulationen um das legendäre US-Depot. Für Verschwörungstheoretiker ist die staatliche Schatzkammer ein Lügengebäude – ihr Inhalt blieb sogar den meisten US-Präsidenten verborgen.

Das Gerücht ist stabiler als der Goldpreis: In Fort Knox gibt es gar kein Edelmetall. Warum sonst, so vermuten nicht nur Verschwörungstheoretiker, lehnt das US-Finanzministerium jeden Besuchswunsch ab? Kein Politiker, kein Journalist, erst recht kein einfacher Bürger darf das legendäre Golddepot betreten. Nur einmal machte das Schatzamt eine Ausnahme: Die Gruppe aus Abgeordneten, Reportern und Fotografen, die sich an einem Septembertag des Jahres 1974 vor dem Tor des unspektakulären Flachbaus nahe Louisville, Kentucky versammelt hatte, war darauf gefasst, in eine leere Schatzkammer zu blicken.

Die Szenerie wirkte theatralisch, beinahe skurril: Eine Frau in einem grünen Kostüm mit auffällig goldenen Ohrringen und einer Kette aus Goldmünzen um den Hals führte den Inspektionstrupp die breite Treppe hinauf in das mit Marmor ausgekleidete Foyer. Dort angekommen gab sie das Zeichen, die Hauptkammer zu öffnen, und nacheinander traten zwei Wachmänner vor das Kombinationsschloss. Sie beugten ihre Oberkörper so weit nach vorn, dass niemand ihre Hände sehen konnte. Ein dritter drehte schließlich an einem Griff, und mit lautem Knacken schwang die 22 Tonnen schwere und fast einen Meter dicke Stahltür auf.

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einestages.spiegel.de

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