Wir können nicht ohne Wachstum

Die Krise vernichtet Jobs und hält Millionen in Armut. Nur durch Wachstum wird sich ihre Lage verbessern – leider gibt es bislang keine Alternative, kommentiert A. Endres.

Niemand glaubt noch an Wirtschaftswachstum als Allheilmittel für unsere Probleme. Wachstum verbraucht endliche Ressourcen. Es schadet dem Klima und verschandelt die Umwelt. Der Dreck, der durch die Produktion von immer mehr Dingen anfällt, macht krank. Der Stress, der durch den Wunsch erzeugt wird, im kapitalistischen Hamsterrad mitzuhalten, ebenfalls.

Wachstum ist kein Selbstzweck. In den wohlhabenden Industriestaaten sind die Grundbedürfnisse vieler Menschen gestillt. Ja, es gibt auch in den reichen Ländern Armut, und die sozialen Unterschiede wachsen. Doch durch Wachstum alleine ist den Bedürftigen nicht geholfen – in manchen Fällen ist es sogar umgekehrt: Die Menschen sind arm, weil sie in schlecht bezahlten Jobs stecken; die geringen Lohnkosten machen ihre Arbeitgeber stark im weltweiten Kampf um Marktanteile. So entsteht Wachstum durch niedrige Löhne. Der gesamtwirtschaftliche Nutzen ist begrenzt.

mehr lesen
ZEIT ONLINE

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: