Die zweite Familie verliert an Zusammenhalt

Hand in Hand arbeiten – und das unentgeltlich. Viele Vereine klagen darüber, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. Foto: Rüdiger Ott Hand in Hand arbeiten – und das unentgeltlich. Viele Vereine klagen darüber, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Foto: Rüdiger Ott

Eine Eislaufbahn am Georgiiweg müsste es schon sein, damit ein Vereinsfest auf der Waldau wieder Aufmerksamkeit von der Bevölkerung bekommt. Renatus Dierberger lacht, weil er einen Scherz gemacht hat. Er ist Vorstandsmitglied des Allgemeinen Bildungsvereins (ABV) Stuttgart, eines Sportclubs auf der Waldau. Aber es ist ein bitteres Lachen. Ihm folgt eine Aufzählung aller Widrigkeiten, denen die Vereine auf der Waldau und in der Republik gegenüberstehen.

Das Fazit muss ihn beunruhigen: Nur noch die Generation der über 60-Jährigen sei eine verlässliche Stütze für den Verein, sagt er. „Für die sind wir die zweite Familie, und die lässt man nicht im Stich.“ Doch die zweite Familie verliert an Zusammenhalt. Und das rapide, fügt er hinzu. Im Endeffekt sei die Vereinskultur in Deutschland Opfer der Globalisierung.

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© Stuttgarter Zeitung
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