Die FDP im historischen Tief

Seit 1986 erforscht die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen, wem die Deutschen ihre Stimme geben würden, wenn am nächsten Sonntag der Bundestag gewählt würde. Schwer vorstellbar, dass sich nach 26 Jahren bei den alteingesessenen Parteien noch etwas Neues ergibt. Doch im aktuellen Politbarometer sinkt die FDP so tief wie nie: Jetzt kommen die Liberalen in der Sonntagsfrage lediglich auf drei Prozent. Wegen der Fünf-Prozent-Hürde würde die derzeitige Regierungspartei also dem nächsten Parlament gar nicht mehr angehören.

„Abwärtsentwicklung verfestigt“

Es hat alles nichts genutzt, auch nicht der Wechsel des Vorsitzenden von Guido Westerwelle zu Philipp Rösler im Mai 2011. „Diese lang anhaltende Abwärtsentwicklung der FDP hat sich mittlerweile verfestigt“, bewertet Andrea Wolf vom Vorstand der Forschungsgruppe den Trend. Bei der Bundestagswahl vom September 2009 fuhr die FDP mit 14,6 Prozent noch das beste Ergebnis in ihrer Geschichte ein. Doch bald danach ging es steil bergab. „Und im April 2011 fiel die FDP erstmals unter die Fünf-Prozent-Marke“, bilanziert Wolf. „Seitdem lag sie durchgängig bei vier Prozent“, bevor sie in dieser Woche einen weiteren Punkt verlor.

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