Pierre Bonnard: Wagnis und Wunder

Malt er, wenn er im Sichtbaren schwelgt, nicht auch die Unverfügbarkeit der Welt? Die Fondation Beyeler zeigt, wie der Maler Pierre Bonnard das Glück erfand.

Ein Bild, in dem sich Bilder verbinden: „La Terrasse à Vernon“, 1920/1939 Foto: museum

Matisse grüßt Bonnard. „Vive la peinture!“ Die Postkarte hätte auch Bonnard an Matisse schreiben können. Es lebe die Malerei! Da waren die beiden sich einig. Als dann nach dem Tod Bonnards, 1947, Christian Zervos in den Cahiers d’Art die Frage „War Bonnard ein großer Maler?“ mit einem Nein beantwortete, da widersprach Matisse heftig. Doch brauchte es für viele Zeit, so zu sehen wie er. Zu sehen, dass Pierre Bonnard mehr als ein Schönmaler war. Auch der Sammler Ernst Beyeler brauchte wohl Bedenkzeit. Erst spät kam ein Bonnard in seine Sammlung.

Fondation Beyeler, Riehen/Basel. Bis 13. Mai, tägl. 10–18, Mi bis 20 Uhr.

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badische-zeitung.de

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