Wie Stuttgart mit den Nischen umgeht

Die Wagenhallen in Stuttgart. Ein Ort, der durch kreative Köpfe wiederbelebt wurde. Foto: Horst Rudel 
Die Wagenhallen in Stuttgart. Ein Ort, der durch kreative Köpfe wiederbelebt wurde. Foto: Horst Rudel

Außerhalb des angelsächsischen Wissenschaftsbetriebs gilt Humor nicht unbedingt als eine Waffe, mit der sich Forscher gegenseitig argumentativ bekämpfen. Umso erfrischender ist es, wenn dann doch einmal ein Wissenschaftler seinen Vortrag mit leicht ätzender Gemeinheit würzt, so wie bei der Diskussion über die sogenannte „Kreative Stadt“, die die Stuttgarter Universität dieser Tage unter großem Publikumsinteresse auf dem Campus führte.

Alain Thierstein, Professor am Lehrstuhl für Raumentwicklung der Technischen Universität München, spottete über jene Leitbilder und Schlagworte, denen die deutschen Stadtplaner seit Jahrzehnten hinterherhechelten: „In den achtziger Jahren wollte jede Region ihren Technologiepark, seit einigen Jahren reden alle über die kreative Stadt“, und selbst dieses Ideal sei inzwischen bereits wieder aus der Mode gekommen. Nun sei die nachhaltige Stadt schwer angesagt. Der Klimawandel hat das Leitbild verändert.

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© Stuttgarter Zeitung

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