„Ich bin keine Sopranistin“

Immer  mal was Neues: „Dirty Harry“ widmet sich dem Musiktheater. Foto: dpa 
Immer mal was Neues: „Dirty Harry“ widmet sich dem Musiktheater. Foto: dpa

Harald Schmidt, der gelernte Schauspieler, als geistreicher Opernmoderator – in dieser Rolle präsentiert sich der TV-Star in einem Konzert mit dem Ensemble Concerto Köln am 18. Februar in der Liederhalle. Gemeinsam wollen sie Mozarts kaum je gespieltes Singspiel „Schauspieldirektor“ von 1786 bieten.
Herr Schmidt, ist dieser „Schauspieldirektor“ wirklich so unverdaulich, wie er gilt?
Ich halte ihn für schwer aufführbar, weil die endlosen Dialoge mit ihren Verwirrungen und Ohnmachtsanfällen heute nicht mehr zu kapieren sind. Aber wenn man sie rafft und die Musik für sich bestehen lässt, kann man einen schönen Erfolg erzielen.

Und was erzählen Sie den Leuten?
Ich erzähle ihnen, vor welchen Problemen ein Opern- oder Schauspieldirektor heute steht, wenn die Sänger die Disposition für die nächsten fünf Jahre in der linken und ein paar Flugtickets in der rechten Hosentasche stecken haben. Hinter diesen Kulissen kenne ich mich ja aus.

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© Stuttgarter Zeitung
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