So klang Bismarck!

Pensionär Bismarck

Strumper und Co. Bildarchiv Preussischer Kulturbesitz
 
Der Kanzler war begeistert! 1889 wurde Otto von Bismarck ein Phonograph vorgeführt – und der altehrwürdige Staatsmann plauderte munter auf das revolutionäre Gerät. Mehr als ein Jahrhundert galt die wohl einzig jemals gemachte Aufnahme der fürstlichen Stimme als verschollen. Nun ist sie aufgetaucht.
 
Die Sensation schlummerte in einer schäbigen Holzkiste mit fehlendem Henkel, direkt hinter dem Bett des großen Erfinders Thomas Alva Edison. Die Vorderseite war stark beschädigt, einige der 17 Phonographenwalzen in ihrem Inneren waren bereits zerbrochen.Die Nachlassverwalter, die die Holzkiste am 11. September 1957 in der Bibliothek Edisons entdeckt hatten, schenkten ihrem Inhalt keinerlei Beachtung und wuchteten ihren Fund kurzerhand ins Archiv. Dort staubten die etwa klopapierrollengroßen Walzen weitere fünf Jahrzehnte vor sich hin. Jetzt hat sie der deutsche Wissenschaftler Stephan Puille gemeinsam mit seinen US-Kollegen um den Medienhistoriker Patrick Feaster erstmals identifiziert.

 
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einestages.spiegel.de
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