Gefährliche Dinos versus rosa Elfen

Jungen stehen auf gefährliche Tiere und Autos, Mädchen ziehen niedliche Puppen und pinke Prinzessinnen vor. Klischees? Nicht immer, wie der Alltag in Familien zeigt. Doch warum ist das eigentlich so?

Ooooaaahhhh“ brüllt es der Mutter zur Begrüßung an der Haustür entgegen. Einen Tyrannosaurus Rex in der einen Hand, einen Diplodocus in der anderen gibt es ein kurzes „Hallo Mama“, dann dreht sich der fünfjährige Nick schon wieder weg und widmet sich ganz den Kämpfen seiner furchteinflößenden Urtiere. Ein Stockwerk höher ist es deutlich ruhiger. Mit acht Jahren ist Linus, der große Bruder des Dino-Bändigers, schon etwas vernünftiger – was in Elternsprache eigentlich nur „ruhiger“ bedeutet. Doch auch Linus ist ganz in ein jungentypisches Spiel versunken: Runde um Runde steuert er seine Cars-Modelle auf der Carrera-Bahn.

In der Tat scheint es so, als erfüllten die meisten Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter fast jedes Klischee. Sie raufen für ihr Leben gerne und schrecken auch nicht davor zurück, ihren Wünschen körperlich Nachdruck zu verleihen – was Jungenmamas auf Spielplätzen gerne böse Blicke der Mädchenmamas einhandelt. Außerdem spielen sie überwiegend mit Autos, Bällen und – politisch gar nicht korrekt – mit Waffen. Bekommen sie keine, werden Stöcke zu Gewehren, Messern und Speeren umgedeutet. Zum Geburtstag wünschen sie sich eine Mottoparty, am liebsten Piraten (wenn die Eltern Glück haben) oder Star Wars (was teuer wird).

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morgenweb.de

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