Diese App lässt Stuttgart alt aussehen

Die Entwickler suchen noch nach Partnern, um die App möglicherweise vermarkten zu können. Foto: Privat 
Die Entwickler suchen noch nach Partnern, um die App möglicherweise vermarkten zu können. Foto: Privat

Bei einer Zeitreise ist das Wetter eigentlich egal. Denkt man. Bis man bei minus fünf Grad auf dem Schlossplatz steht. Hier soll sie nämlich starten, die Reise in die Stuttgarter Vergangenheit. Mit dabei sind Patrick Burkert, Nils Fröhlich und Benjamin Schaufler. Gemeinsam mit ihren Kommilitonen Diana Bullmann und Sven Straubinger haben die Studenten der Hochschule der Medien (HdM) die Zeitreise entwickelt. Angeblich sind dafür weder ein schwarzes Loch, noch ein Fluxkompensatornötig. Alles, was man für den Sprung in die Vergangenheit brauchen soll, ist ein Smartphone, eine App und einen ruhigen Zeigefinger. Am Letztgenannten könnte die Premiere allerdings scheitern.

Denn es ist kalt, bitterkalt. Einen Handschuh, der sich mit dem berührungsempfindlichen Bildschirm des iPhones versteht, hat gerade niemand, also muss es eben ohne Kälteschutz gehen. Die Zeitfenster-App ist ein Dummy, eine Art Prototyp. Damit funktioniert fast alles so, wie es einmal funktionieren soll. Die Studenten haben das Programm für Smartphones im Rahmen eines Studio-Projektes an der HdM entwickelt, designt und programmiert. Die Idee hatte Patrick Burkert aber schon im Frühling 2010. „Ich habe mich gefragt, ob man zeigen kann, wie Stuttgart früher ausgesehen hat“, sagt er. Und der einfachste Weg schien ihm der über ein Handydisplay zu sein.

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© Stuttgarter Zeitung
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