Debatte über Gedenkstätte

Das Hotel Silber bleibt erhalten. Das ist längst beschlossene Sache. Doch wie das Gebäude, in dem sich einst die Gestapo-Zentrale befand, zum Lern- und Gedenkort umgestaltet werden kann, ist weiter offen.

Das Gebäude Dorotheenstraße 10, einst Sitz der Gestapo, bleibt erhalten. Das so genannte Hotel Silber soll Gedenkstätte werden. Foto: Elke Hauptmann

Die Landesregierung plant einen runden Tisch zur Konzeption der Gedenkstätte im einstigen Gestapo-Sitz. Erste Vorgespräche finden in dieser Woche statt.

„Wir sind sehr stolz darauf, den Abriss verhindert zu haben“, sagte Elke Banabak, Sprecherin der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber, bei einer Informationsveranstaltung im Treffpunkt Rotebühlplatz. Drei Jahre habe man für den Erhalt gekämpft. Doch damit haben die 23 in der Initiative zusammengeschlossenen Organisationen ihr Ziel noch nicht erreicht, verdeutlichte Harald Stingele. „Die Gründung des Lern- und Gedenkortes soll nicht auf die lange Bank geschoben werden.“ Seit Monaten warte die Initiative auf ein Aufbruchsignal seitens des Landes und der Stadt Stuttgart – bereits im Herbst hatte sie ihre Eckpunkte für eine Gedenkstätte vorgestellt. Sie fordern, in die konzeptionelle Arbeit einbezogen zu werden. „Wir wollen mitbestimmen und mitgestalten“, betonte Stingele einmal mehr.

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