Am Steuer hört die Narrenfreiheit auf

Die Polizei wirft auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Auge auf Narren im Verkehr: „Auch in der fünften Jahreszeit gibt es beim Jugendschutz und im Straßenverkehr keine „Narrenfreiheit““, sagte Innenminister Reinhold Gall (SPD) am Mittwoch in Stuttgart. Die Erfahrung zeige, dass Alkoholmissbrauch in der Fastnachtszeit nach wie vor sehr verbreitet sei. Alkohol sei immer wieder Auslöser für Randale, Vandalismus oder Schlägereien. Die Polizei stelle immer wieder fest, dass etwa Betrunkene Opfer von Diebstählen oder Sexualdelikten werden.

„Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sie bei Freunden bleiben oder besser – erst gar nicht bis zum Kontrollverlust trinken“, appellierte Gall. „Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht.“

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von Gall 1628 Fahrzeuglenker kontrolliert. 1253 seien alkoholisiert und 375 unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen. Weiter habe die Polizei in der Fastnachtszeit 2011 (14. Februar bis 8. März 2011) 248 Verkehrsunfälle wegen Alkohols und 19 Verkehrsunfälle wegen Drogeneinflusses aufnehmen müssen. Drei Menschen seien dabei ums Leben gekommen und 101 zum Teil schwer verletzt worden.

© Schwarzwälder Bote
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