Eine Reigschmeckte im Besen

Zum Wohl: Annina Baur (links) und Maira Schmidt haben im Besen nicht nur einen Cannstatter Trollinger und ein Vesper bekommen, sondern auch neue Bekanntschaften geschlossen. Foto: Heinz Heiss Zum Wohl: Annina Baur (links) und Maira Schmidt haben im Besen nicht nur einen Cannstatter Trollinger und ein Vesper bekommen, sondern auch neue Bekanntschaften geschlossen. Foto: Heinz Heiss

Bad Cannstatt – Die kürzlich nach Bad Cannstatt gezogene Sauerländerin Maira Schmidt und die gebürtige Stuttgarterin Annina Baur waren zusammen in der Besenwirtschaft.

Maira Schmidt: Peitschenstecken, Knöchle oder Stenkerkäs – nach verlockenden Köstlichkeiten klingen diese Gerichte auf der Speisekarte von „Boskoops Besen“ in den Ohren einer gebürtigen Westfälin wirklich nicht. Kutteln vielleicht schon eher? Das hört sich irgendwie niedlich an. Was sich wohl dahinter verbirgt?

Annina Baur: Kutteln, ja das ist gleich mal was ganz Spezielles. Die in Streifen geschnittenen Vormägen widerkäuender Tiere, die in einem braunroten, sauren Sößle schwimmen, sind ja nicht einmal jedes Schwaben Sache. Für ihre erste schwäbische Mahlzeit rate ich der neuen Kollegin lieber zu Maultaschen oder einer zünftigen Vesperplatte – und schwärme gleich noch ein bisschen von Spätzle, Brezele und anderen Leckereien aus dem Ländle. Nicht dass sie vor lauter Schreck ob der hiesigen Küche gleich wieder Reißaus nimmt.

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© Stuttgarter Zeitung
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