Streit kostet Zeit, Geld und Nerven

Mediation Im Gesetzesentwurf ist die Mediation als ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren definiert, bei dem Parteien mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Konfliktbeilegung anstreben.

Prozessablauf Das Verfahren ist in fünf Phasen unterteilt. Zuerst schließen die Parteien einen Vertrag. Es folgt das Beschreiben des Konflikts. Der Mediator muss den Streitpunkt erkennen und in der dritten Phase die Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten erkennen. Schließlich wird gemeinsam eine Lösung erarbeitet und vereinbart. Es empfiehlt sich, diese Vereinbarung beispielsweise durch einen Notar oder Anwalt beurkunden zu lassen.

Mediationsgesetz Das Gesetz basiert auf einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 2008. Das Bundeskabinett hat im Januar 2011 den Gesetzesentwurf verabschiedet, der Bundestag am 15. Dezember 2011. Kritik gab es an der gerichtsinternen Mediation und an der Mediation während eines Gerichtsverfahrens. Diese beiden Punkte wurden aus dem Gesetzesentwurf gestrichen.

stuttgarter-nachrichten.de


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