Bundesregierung will Stresstest für alle Zwischenlager

Die Bundesregierung will alle atomaren Zwischenlager in Deutschland einem Stresstest unterziehen. Unter anderem soll überprüft werden, wie gut die Atomlager gegen einen Flugzeugabsturz abgesichert sind. Kritik gibt’s von den Grünen: Die Vorbereitungen laufen ihnen zu „gemächlich“.

Auch das Atommüll-Endlager im ehemaligen Salzbergwerk Asse II in Remlingen soll einen Stresstest durchlaufen.

Auch das Atommüll-Endlager im ehemaligen Salzbergwerk Asse II in Remlingen soll einen Stresstest durchlaufen.
Foto: dapd
 

Die Regierung will alle deutschen Atom-Zwischenlager einem Stresstest unterziehen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur dapd vorliegt. Die Entsorgungskommission (ESK) untersuche „alle Einrichtungen für die Aufbewahrung bestrahlter Brennelemente in Transport- und Lagerbehältern“, heißt es in dem Schreiben des Umweltministeriums an die Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl.

Überprüft werden soll demnach ausdrücklich auch das Risiko bei einem Flugzeugabsturz. Ein Kriterienkatalog für den Stresstest wird nach Angaben des Ministeriums von der ESK derzeit erarbeitet.

Bevor die eigentliche Untersuchung beginnen kann, muss zudem noch die Frage geklärt werden, welche Sachverständige den Prozess begleiten. Das Ergebnis der Überprüfung soll voraussichtlich Ende des Jahres vorliegen.

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© 2010 Frankfurter Rundschau

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