Im Bann der rätselhaften Schmuckstücke

  Foto: Stuttgarter Ballett   Foto: Stuttgarter Ballett
Ein elektronischer Donnerschlag grollt, während sich der Vorhang hebt und den Blick freigibt auf das in verdrehten Posen verharrende, ganz in schwarze, barock anmutende Kostüme (von Emma Ryott) gewandete Corps de Ballet. Die Schauspielerin Mireille Mossé beginnt, die sich zur Zeit von Ludwig XIV. abspielende Geschichte um eine rätselhafte Serie von Juwelenmorden zu erzählen. Die Tänzer setzen sich in Bewegung, um gleich darauf wieder zu erstarren, sich an die zierlichen weißen Rokokotischchen anlehnend, die abgewinkelten Hände unter die Plexiglasboxen auf den Tischen steckend. Dann wird die Erzählung wieder aufgenommen, der Tanz ebenfalls, beides in einem rasanten Tempo.Man kennt diese wie erstarrten Tableaus aus anderen Stücken von Christian Spuck. Aber trotz dieses Schon-einmal-gesehen-Effekts ist dem Choreografen mit der Auftaktszene des Handlungsballetts „Das Fräulein von S.“, das jetzt im Stuttgarter Opernhaus uraufgeführt wurde, wieder ein bildmächtiger, interessanter Einstieg in das Geschehen gelungen. Und diese Spannung bleibt auch über die neunzig Minuten der Aufführung nahtlos erhalten.

mehr lesen

© Stuttgarter Zeitung
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: