Eine Falle beim Familienticket

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Ein flexibles Ticket für bis zu fünf Personen. So wirbt die Bahn für das Baden-Württemberg-Ticket. Doch ganz so flexibel, wie viele glauben, ist das Ticket nun auch wieder nicht. Die Krux liegt im Kleingedruckten. „Alle Teilnehmer müssen die Fahrt gemeinsam am gleichen Ort und zur gleichen Zeit antreten“, heißt es unter Punkt 6.3 der „Beförderungsbedingungen und Beförderungsentgelte des Aktionsangebots Baden-Württemberg-Ticket“. Und weiter: nach Fahrtantritt ist die Erweiterung der Gruppengröße – zum Beispiel durch unterwegs zusteigende Reisende – oder einen Austausch von Personen ausgeschlossen. Alle diese Hinweise sind unter der Überschrift „Sicherung gegen Missbrauch“ zu finden.

Entsprechende Fälle lassen sich leicht konstruieren. Wenn zwei befreundete Ehepaare aus Mössingen und Tübingen gemeinsam das Volksfest in Stuttgart besuchen wollen, ist es somit nicht gestattet, dass die Tübinger in den Zug aus Mössingen zusteigen und die im Fahrschein zu 33 Euro ausgewiesene Vierergruppe vervollständigen. Und ebenso wenig ist es zulässig, dass ein Student in Heilbronn eine Karte für fünf Personen zu 37 Euro löst und später vier Kommilitonen in Ludwigsburg, Stuttgart, Böblingen und Horb zusteigen lässt, damit sie gemeinsam den Studienort Konstanz erreichen.

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© Stuttgarter Zeitung

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