Von wegen armes Würstchen

Wienerle, auch Saiten genannt, gehören zu den beliebtesten Würsten.  Bild: dpa
Wurst und Würstchen zählen zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. Jeder Feinschmecker kennt eine Auswahl an Wurstsorten und hat seine speziellen geschmacklichen Vorlieben, die er mit den etwa 1500 in Deutschland hergestellten Wurstsorten sicherlich befriedigen kann.Bereits vor 10 000 Jahren begannen die Menschen erst Schafe, später auch Rinder und Schweine als Haustiere zu halten und für die menschliche Ernährung zu nutzen.

Die Herstellung von Würsten war schon den Sumerern bekannt. In einem der ältesten überlieferten Kochbücher von Athenäus (um 500 v. Chr.) hat Apimarchus Würste erwähnt und darüber das Volksstück „Die Wurst“ geschrieben. Darin machen sich die Athener über die Wurst und die Würstchen lustig. Ein Spartaner hatte die Idee, die Bestandteile der berühmten und zugleich auch berüchtigten schwarzen Blutsuppe (Schweineblut, Zwiebeln und Speck) in Därme zu füllen. Dies war die Geburtsstunde der Blutwurst, der heutigen Schwarzwurst. Obwohl auch die Spartaner über die Wurst spotteten, machte es ihnen offensichtlich Vergnügen, damit zu spielen. Es ist überliefert, dass man Würste an die Decke des Speisesaales aufhängte und die Anwesenden mit dem Munde nach ihnen schnappten, um sie anschließend mit Hochgenuss zu verspeisen.

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