Kopiertes Alpendorf: Niemand will in Chinas Hallstatt wohnen

Etwas Aufruhr gab es im Sommer, als bekannt wurde, dass in China eine Kopie des österreichischen Dorfes Hallstatt entstehen soll. Jetzt ist das künstliche Alpendorf in der südchinesischen Provinz Guangdong fast fertig und steht vor einem Problem: Niemand will in die Nachahmung des UNESCO-Welterbes einziehen. Das ergaben Recherchen des Reporters Simon Parry der britischen „DailyMail“, der sich als potentieller Käufer getarnt im Asien-Hallstatt umsehen konnte.
Sehen Sie das Original und die Kopie Hallstatts auch in unserer Foto-Show.

Importierte Pferdegespanne und Bäume

Um die Illusion zu perfektionieren, scheuen die Chinesen keine Mühen. Neben den sehr detailgetreuen Nachbauten der Gebäude sollen sogar extra Pferdegespanne und Tauben importiert werden. Sogar Bäume wurden schon eingeflogen, dafür Bambus und andere subtropische Fauna entfernt. Für die Zukunft versprechen Werbebroschüren ganzjährig blühende Alpenblumen, eine Wienersche Konditorei, eine Art Hofbräuhaus und einen romantischen Dorfplatz. Hochwertige europäische Restaurants und eine internationale Schule sind ebenfalls versprochen, sowie ein Swimming Pool auf dem Gipfel eines der umliegenden Hügel. Bis Mai sollen die exklusiven Unterkünfte im Asien-Hallstatt fertig sein.

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© Deutsche Telekom AG 2012

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