Burda-Museum zeigt William-Copley-Schau

Die Obsessionen des amerikanischen Popart-Künstlers William Copley sind vom 18. Februar an im Museum Frieder Burda in Baden-Baden zu sehen. Rund 80 Bilder demonstrieren die künstlerische Entwicklung des Selfmade-Malers (1919-1996).

Im Mittelpunkt seines Schaffens steht vor allem ein Motiv: die Frau. «Er hat sich den Mächten der Liebe gewidmet», sagte Sammler Frieder Burda vor der Präsentation am Freitag. «Und er hat das mit viel Heiterkeit getan.» Die Schau ist bis zum 10. Juni geöffnet.

Copley hat nie den Sprung in die erste Riege der modernen Künstler geschafft. Zu Unrecht, bedauerte Ausstellungskurator Götz Adriani. «Ein Künstler, der den Humor in seine Überlegungen einbezieht, hat es bekanntlich schwer, in die Annalen der Kunstgeschichte einzugehen.» Copley sei «nach wie vor ein Geheimtipp, dessen Lustspiele noch immer zu wenig ernst genommen werden».

Markenzeichen von Copley, der sechsmal verheiratet war, ist die plakative Männerfigur mit Melone – sein Alter Ego – fast immer im Kontakt mit einer oder mehreren Frauen. An zentraler Stelle in Baden-Baden hängt sein Bild «West». Darauf duelliert sich der nackte Melonenmann mit einer ebenfalls nackten Frau. Die Kampfszene wird ironisch gebrochen durch die Tapete mit Herzmotiv im Hintergrund.

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