Hü und hott bei der Kandidatensuche

Schloss Bellevue Beratungen über Wulff-Nachfolge

Seit Stunden ringen die Spitzen der schwarz-gelben Koalition im Kanzleramt um einen Nachfolger für das Amt des Bundespräsidenten. Doch die Suche nach einem geeigneten Kandidaten gestaltet sich offenbar äußerst schwierig.

Nach übereinstimmenden Agenturberichten sprach sich das FDP-Präsidium einstimmig für Joachim Gauck aus. Die Union lehnt den einstigen DDR-Bürgerrechtler und Ex-Chef der Stasiunterlagen-Behörde dagegen ab. Der 72-jährige Gauck war bereits im Juni 2010 der Favorit von SPD und Grünen und hatte auch aus der FDP Zuspruch erhalten. Der parteilose Theologe war Wulff damals knapp unterlegen.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte im Bericht aus Berlin, der um 18.30 Uhr im Ersten gesendet wird, zu dem von SPD und Grünen erneut als Kandidat ins Gespräch gebrachten Gauck: “Das ist ohne Frage ein respektabler und anzuerkennender Kandidat.“ Brüderle und FDP-Parteichef Philipp Rösler wollen – auf ihrem Vorschlag bestehend – weiter mit den Spitzen von CDU und CSU beraten.

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 © SWR

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