Nicht jeder regionale Einkauf ist sinnvoll

Die Milch kommt aus „unserer Heimat“, die Leberwurst „von hier“, und der Apfelsaft verspricht„gesicherte Qualität aus Baden-Württemberg“: Immer mehr regionale Kennzeichnungen auf Lebensmitteln ­stillen beim Einkauf das Bedürfnis von immer mehr Kunden zu wissen, woher ihr Essen kommt. Jeder zweite Deutsche, so das ­Ergebnis einer aktuellen Emnid-Umfrage, achtet im Supermarkt auf die ­regionale ­Herkunft.

Gleichzeitig fühlt sich aber nicht einmal jeder Fünfte richtig darüber informiert, was regional eigentlich bedeuten soll. Ist damit nur der Schwarzwald gemeint, doch ganz­ ­Baden-Württemberg oder gar Deutschland? Und kommt bei der Leberwurst das Schwein vom Bauern nebenan – oder wurde nur das Fleisch im Landkreis verarbeitet?

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner will nun mit einer neuen Kennzeichnung dafür sorgen, dass der Kunde beim Kauf auf einen Blick auf der Verpackung erkennt, „warum ein Hersteller sein Produkt ,regional‘ nennt“. Funktionieren soll das ab dem Jahr 2013 über ein sogenanntes Regionalfenster, das derzeit am Forschungszentrum für biologischen Landbau (Fibl) entwickelt wird – unter anderem von Axel Wirz.

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© Schwarzwälder Bote

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