Merkels Kehrtwende

Eine Einigung schien kaum noch möglich, wohl aber der Bruch der Koalition: Wie die Kanzlerin doch noch zur Befürworterin von Joachim Gauck wurde.

© Jörg Carstensen/dpa

Joachim Gauck umrahmt von schwarz-gelb-rot-grünen Partei- und FraktionsvorsitzendenJoachim Gauck umrahmt von schwarz-gelb-rot-grünen Partei- und Fraktionsvorsitzenden

Es ist viertel nach acht am Sonntagabend als Angela Merkel im Bundeskanzleramt zum Telefon greift. Der Mann, bei dem es klingelt, sitzt in diesem Moment in einem Taxi. Er ist gerade mit dem Flugzeug aus Wien zurückgekommen, als er erfährt, dass der Abend für ihn noch nicht zu Ende ist.

Oft ist Joachim Gauck in den vergangenen Tagen danach gefragt worden, ob er es denn noch wolle, dieses Amt, um das er sich vor zwei Jahren schon einmal beworben hat, und das dann doch ein anderer übernommen hat. Er hat stets hartnäckig geschwiegen. Jetzt darf er endlich antworten. Ja, er will annehmen. Er will der nächste deutsche Bundespräsident werden.

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