Zeig mir, wo die Frauen sind

Freiburg hat einen Frauenstadtplan. Foto: dapd Freiburg hat einen Frauenstadtplan. Foto: dapd

Freiburg hat, was alle suchen – so heißt die selbstironisch gemeinte Eigenwerbung in Südbadens einziger Großstadt. Und Freiburg hat immer etwas, was andere nicht haben. Auch einen Frauenstadtplan, genauer gesagt: einen Stadtplan, auf dem die Straßen (und ein paar Schulen), die nach Frauen benannt sind, speziell verzeichnet und hervorgehoben sind. Und nicht nur das: auf der Rückseite des Plans sind alle diese Frauen, prominent oder weniger prominent, aus Freiburg oder anderswo her, in kurzen Stichworten zur Person geschildert. Der Plan ist kostenlos im Rathaus erhältlich.

Der Frauenplan – es ist der originale Stadtplan des Vermessungsamtes – zeigt auf, wie sich die namentlich auf den Straßenschildern genannten Frauen über das Stadtgebiet verteilen. In der historischen Altstadt gibt es keine einzige nach einer Frau benannte Straße, etwas außerhalb der alten Stadtmauern immerhin eine Luisenstraße (nach der badischen Großherzogin 1838– 1923) und einen Katharinenhof (nach Stifterin Katharina Egg 1734–1767). Die meisten weiblichen Straßennamen und dazu noch mit historisch jüngeren Persönlichkeiten gibt es da, wo in den letzten Jahren neue Viertel gebaut worden sind: das ehemalige Kasernengelände „Vauban“ und das noch junge „Rieselfeld“ im Westen auf der grünen Wiese.

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© Stuttgarter Zeitung
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