Renaissance der Oettinger-Fraktion

Es mag purer Zufall gewesen sein. Am 9. Januar 2012 verkündete Wolfgang Schuster, seines Zeichens Mitglied der christdemokratischen Union, überraschend seine Demission als Oberbürgermeister. Just am selben Tag machte eine Nachricht aus der Landespolitik die Runde: Der Energiekommissar der EU und frühere Ministerpräsident Günther Oettinger wolle seinen Job in Brüssel nur noch drei Jahre machen, um dann weitere Aufgaben wohl in der freien Wirtschaft zu übernehmen. Das passte so recht zu jüngsten Spekulationen über ein politisches Comeback des in den vergangenen Monaten oft in Baden-Württemberg gesehenen Ex-Landesvaters. Es sei keine schlechte Idee, Oettinger bei der Landtagswahl 2016 als Spitzenkandidaten aufzubieten, verlautbarte der JU-Landeschef Nikolas Löbel. Oettinger selbst, Anfang 2010 nach vielerlei Querelen als Premier abgetreten, verwies solche Forderungen flugs ins Reich der Fabel: „Ich bin nicht mehr im Spiel“, ließ er wissen.

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© Stuttgarter Zeitung
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