Schlossfestspiele mit Volksmusik

Das Ludwigsburger Schloss wartet auf wärmere Tage. Foto: StZ 
Das Ludwigsburger Schloss wartet auf wärmere Tage. Foto: StZ

Ludwigsburg – Nur keinen Mainstream! Das kann man als Leitlinie für das Programm der diesjährigen Ludwigsburger Schlossfestspiele erkennen. Bei dessen Präsentation machten der Intendant Thomas Wördehoff und sein Partner Uwe Schmitz-Gielsdorf am Freitag deutlich, dass es auch in der dritten Spielzeit des nicht unumstrittenen Führungsduos keine standardisierten Gastspiele im allgegenwärtigen Festivaltrott geben wird.

Stattdessen ziehen sie rote Fäden und thematische Linien wie die Volksmusik: „Sie gehört zur Identität der Musik weltweit“, meint Wördehoff und setzt noch eins drauf: „Wir wollen sie aus der Sentimentalität erlösen, sie von Lodenmantel und Dirndl befreien.“ Also singt die Lied-Spezialistin Bernarda Fink Kärntnerlieder (13. 6.), Christian Muthspiel überträgt das Jodeln auf Instrumente (6. 7.) und das Miagi-Projekt macht mit der Musik Südafrikas vertraut (18./19. 7.). Ebenfalls in Richtung Konzeptprogramm zielt die Linie „Übermalung“: zeitgenössische Komponisten wie Richard van Schoor (2./3. 6.) oder Frederic Rzewski (13. 5.) setzen sich mit Werken des klassischen Kernrepertoires auseinander. Wördehoff erwartet dabei „erfreuliche Abenteuer“.

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© Stuttgarter Zeitung
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