Innenminister Friedrich rät Griechenland zu Austritt aus der Euro-Zone

Zum ersten Mal legt ein Mitglied der Bundesregierung Griechenland den Austritt aus der Währungsunion nahe. Das solle aber nicht als Rausschmiss verstanden werden.

Innenminister Hans-Peter Friedrich im Bundestag Innenminister Hans-Peter Friedrich im Bundestag  –  © Thomas Peter/Reuters

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat dem von der Staatspleite bedrohten Griechenland zum Austritt aus der Euro-Zone geraten. Außerhalb der Währungsunion seien die Chancen Griechenlands, sich zu regenerieren und wettbewerbsfähig zu werden, mit Sicherheit größer als wenn das Land im Euro-Raum verbleibe, sagte der CSU-Politiker dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel laut einer Vorabmeldung. „Ich rede nicht davon, Griechenland rauszuschmeißen, sondern Anreize für einen Austritt zu schaffen, die sie nicht ausschlagen können.“

Auch der CDU-Chefhaushälter Norbert Barthle, der das zweite Griechenland-Hilfspaket unterstützt, äußerte Bedenken, dass die damit verbundenen Hoffnungen realistisch seien. „Ob das im Paket genannte Ziel, die Verschuldung Griechenlands bis zum Jahr 2020 auf 120,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken, erreicht werden kann, da habe ich gewisse Zweifel“, sagte Barthle.

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ZEIT ONLINE


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