Stuttgarter Kulturpolitik: Jeder gegen Jeden

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Die sachkundigen Bürger im Kulturausschuss sind wütend: Da wurde mit der Reihe „Kultur im Dialog“ ein genreübergreifendes Netzwerk initiiert, das Leitlinien für die künftige Kulturförderung in der Stadt entwickeln soll. Jetzt droht dieses an der Finanzierung zu scheitern.Um die Kulturszene der Stadt Stuttgart ­besser ins Rampenlicht zu stellen, haben seit November 2009 zwei Kongresse stattgefunden, wurden mehrere Arbeitsgruppen zu den verschiedensten Themen gegründet. Ebenso wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderats, der Verwaltung, den sachkundigen Bürgern und der Bürgerstiftung. An die 200 Kulturschaffende der Stadt beteiligen sich an diesem Prozess. In einem weiteren Schritt sollen jetzt wichtige Entscheidungsträger der städtischen Kulturszene in den Dialog miteinbezogen werden, um im Sommer dieses Jahres in einem öffentlichen Kongress die erreichten Ergebnisse vorzustellen. Die Leitlinien selbst sollen im ersten Quartal 2013 dem Gemeinderat und dem Oberbürgermeister übergeben werden. Dies droht nun an der Finanzierung zu scheitern. Es geht um etwa 70 000 Euro, verteilt auf zwei Jahre.

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© Stuttgarter Nachrichten

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