Gaukler sollen Kiosk weichen

Manche Dinge nehmen eine erstaunliche Wendung“, sagt Andrea Krueger. 20 Minuten lang hat die Bezirksvorsteherin mehr oder minder wohlwollende Kommentare zu dem Vorschlag eingesammelt, den historischen Jahrmarkt im Höhenpark auf dem Killesberg auf einen anderen Platz zu verlegen. Dann herrschte allenthalben Empörung unter den Bezirksbeiräten. Auslöser des Sinneswandels war ein Kiosk, der an eben jener Stelle aufgebaut werden soll. Dass die Gaukler weichen, wäre in Ordnung, dass sie einem Verkaufsstand weichen sollen, „das hat ein Geschmäckle“, sagt die FW-Beirätin Anna Kedziora. So sahen es am Ende mit ihr die anderen Lokalpolitiker.

Seit mehr als 15 Jahren baut das Ehepaar Eliszi und Uwe Kircher jedes Frühjahr am Fuß des Aussichtsturms seinen historischen Jahrmarkt auf, mit Waffelstand, Orgel, Schiffsschaukel, Kinderkarussell, Theaterzelt. Im Lauf der Zeit wuchs und wuchs der Markt. „Das war uns nicht immer recht“, sagt Eberhard Schnaufer, der beim Gartenamt für den Park zuständig ist. Ein Kettenkarussell war der Stadt dann eine Attraktion zu viel. Es wartet wieder im Lager auf andere Einsätze. Der Jahrmarkt ist höchst beliebt, nicht nur bei Kindern. Kaum ein Bezirksbeirat, der nicht bekannte, regelmäßig Gast bei den Kirchers zu sein.

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© Stuttgarter Zeitung

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