Crowdfunding für alternative Lebensform

Seit 1971 leben Hippies und Künstler in Christiania in Kopenhagen. Wussten Sie, dass die Bewohner bis April fünf Millionen Euro brauchen, um die Kommune zu erhalten?

© RobertGebhard/photocase.com

Der selbst ernannte Freistaat Christiania in Kopenhagen
Der selbst ernannte Freistaat Christiania in Kopenhagen

Nachdem 1971 Hippies ein verlassenes Armeegelände im Stadtteil Christianshavn in Kopenhagen besetzt hatten, beschloss die dänische Regierung zwei Jahre später, dies als „soziales Experiment“ zu dulden. In den Siebzigern wuchs die Zahl der Bewohner von Christiania auf mehrere Tausend an – eine eigene Regierung musste her. Die funktioniert bis heute basisdemokratisch und regelt den Alltag: von der Instandsetzung der halb verfallenen Häuser über die Strom- und Wasserversorgung bis zur Einrichtung von Müllabfuhr, Straßenreinigung, Einkaufsmöglichkeiten, Post, Bäckerei, Kindergarten und Badehaus.

Autos dürfen in Christiania nicht fahren, dafür wurde den fahrradverliebten Kopenhagenern eine echte Innovation beschert: das dreirädrige Christiania Bike, ein Transportfahrrad mit einer großen Kiste vorne, das sehr häufig in Kopenhagen zu sehen ist. 1984 in Christiania erfunden, wird es inzwischen auf Fünen und Bornholm industriell hergestellt. Doch die Herkunft wird nicht verleugnet: Kleine Werkstätten in Christiania bauen auch heute noch Fertigteile zusammen.

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ZEIT ONLINE


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