Die Eiserne Lady

Maggie und ihre Hamster – Phyllida Lloyd zeigt in ihrem Biopic eine bemerkenswerte Frau – aber leider nicht die ganze Wahrheit über Margaret Thatcher.

Zweimal wurde "Die Eiserne Lady" oscarnominiert - mehr Preise wären allerdings auch nicht gerechtfertigt.

© 2011 Concorde Filmverleih GmbH

Zweimal wurde „Die Eiserne Lady“ oscarnominiert – mehr Preise wären allerdings auch nicht gerechtfertigt.

Eine Tigerin unter Hamstern sei sie gewesen, sagte ein Parteifreund einmal bewundernd über die Frau, die Helmut Kohl nach eigener Aussage fürchtete wie der Teufel das Weihwasser. Die ihm Kopfschmerzen bereitete, wie der Altkanzler in seinen Memoiren bemerkte. Und nicht nur ihm: Die Auswahl der Adjektive, mit der Gegner Margaret Thatcher beschreiben, reichen von „unsensibel“ bis „abscheulich“. Songwriter Morrissey träumte in seinem Song „Margaret On The Guillotine“ 1988 gar laut vom Tod der britischen Premierministerin. Noch heute, über 20 Jahre nach Ende ihrer Amtszeit, sind sich die Briten uneins, ob Margaret Thatcher nun das Beste oder das Schlimmste war, was ihrem Land passieren konnte. Dass es kein leichtes Unterfangen sein würde, eine Charakterstudie über „Die Eiserne Lady“ anzufertigen, sollte „Mamma Mia!“-Regisseurin Phyllida Lloyd also bewusst gewesen sein.
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