Wettertechnik, die begeistert

Ein Besuch auf der Wetterstation Schnarrenberg

Plötzlich geht es ganz schnell: Der Autolauncher öffnet sich und der Wetterballon schießt in die Höhe. Pünktlich um 11.45 Uhr geschieht das an diesem sonnigen Dienstag auf dem Schnarrenberg, wie an jedem anderen Tag auch. Dann schließt sich der Zylinder wieder, bis zum zweiten Start des Tages um 23.45 Uhr.

 
Ohne Technik geht es nicht auf der Wetterstation Schnarrenberg des Deutschen Wetterdienstes, und die wird immer besser. „Früher vergingen Stunden vom Start bis zur Auswertung. Heute bekommen wir Daten, sobald der Wetterballon gestartet ist“, erklärt Michael Gutwein, Leiter der regionalen Messnetzgruppe München Außenstelle Stuttgart und verantwortlich für die Wetterstationen im nebenamtlichen Bereich in Baden-Württemberg. Die sperrige Bezeichnung resultiert aus der organisatorischen Gliederung des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zugeordnet ist. Wetterstation ist nicht gleich Wetterstation, Ausrüstung und Aufgaben sind unterschiedlich.314 Meter hoch liegt die Wetterstation auf dem Schnarrenberg. Kein Schatten fällt auf das Bodenmessfeld, keine Bebauung verfälscht die gemessenen Werte. Mit Sensoren wird die Temperatur gemessen, zwei Meter über dem Grund, fünf Zentimeter über den Grund und in verschiedener Tiefe bis 100 Zentimeter im Boden.
 
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