Nahrungsmittel-Preise extrem gestiegen

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes erhöhte sich im Februar 2012 der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent auf einen Indexstand von 112,9 (2005=100).

Im Vergleich zum Januar (plus 2,2 Prozent) hat damit das Tempo des Preisanstiegs wieder zugelegt. Gegenüber dem Vormonat stiegen im Februar die Preise um 0,9 Prozent.

Deutlich zugelegt haben binnen Jahresfrist die Preise für Heizöl (19,5 Prozent) und Kraftstoffe (9,8 Prozent). Ohne Berücksichtigung dieser Mineralölprodukte läge der Gesamtanstieg bei den Verbraucherpreisen bei 1,9 Prozent. Bei den Kraftstoffen legte dabei der Preis für Superbenzin (10,1 Prozent) stärker zu als für Diesel (8,8 Prozent).

Die deutliche Zunahme wird dabei mit den hohen Importpreisen für Rohöl aufgrund des schwelenden Konfliktes mit dem Iran sowie Währungseinflüssen begründet. Auch andere Energiearten legten zu. So stiegen der Gaspreis gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,9 Prozent und der Fernwärmepreis um 6,6 Prozent an. Strom verteuerte sich um 2,7 Prozent.

Deutlich angestiegen sind im Februar auch die Preise für Nahrungsmittel (2,6 Prozent). So verteuerten sich Speisefette und –öle um 9,0 Prozent, Fleischprodukte um 6,0 Prozent und Molkereiprodukte (einschließlich Eier) um 5,0 Prozent. Auch bei Brot und Getreideerzeugnissen legten die Preise zu (3,3 Prozent). Billiger wurde im Jahresvergleich dagegen Obst (minus 5,0 Prozent). Bei den alkoholfreien Getränken verteuerten sich insbesondere Bohnenkaffee (17,7 Prozent), Kakao (8,5 Prozent) und Colagetränke (7,1 Prozent).

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