So wappnen Sie sich gegen die Google-Sammelwut

Google hat die Datenschutzrichtlinien vereinheitlicht, um künftig die Nutzerdaten seiner mehr als 60 Dienste gesammelt auswerten zu können. Wer mit der neuen Regelung nicht einverstanden ist, sollte GMail, YouTube und Co. entweder nicht mehr nutzen – oder den Google-Datenschutz selbst in die Hand nehmen. Die wichtigsten Tipps.

Trotz massiver Proteste hat Google am 1. März seine umstrittene neue Datenschutzerklärung weltweit in Kraft gesetzt. Der Internet-Riese vereinheitlicht damit die Richtlinien für mehr als 60 einzelne Dienste und wertet gleichzeitig die Nutzerdaten aller Produkte gesammelt aus.

Mit der Einführung der neuen Regeln setzte sich das Unternehmen über Bedenken von Datenschützern und Politikern in Europa und den USA hinweg, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit geäußert hatten. Google hatte erklärt, mit der Zusammenführung der Daten die „Nutzung unserer Produkte noch unkomplizierter und intuitiver“ machen zu wollen, zum Beispiel über eine verbesserte personalisierte Suche.

Zudem könne man so passendere Werbung anzeigen – das Kerngeschäft des Unternehmens. Der bekannteste Google-Dienst ist die Suchmaschine, doch das Unternehmen bietet Dutzende anderer Produkte an, etwa GMail/Googlemail, die Büro-Software Docs, den Kartendienst Google Maps, das Videoportal YouTube, das Soziale Netzwerk Google+ und das Smartphone-Betriebssystem Android.

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© Süddeutsche Zeitung


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