Stadt erreicht mehr Mieterschutz

Die Klinkerbauten in der Nordbahnhofstraße zählen zu den verkauften Wohnungen. Foto: Rudel 
Die Klinkerbauten in der Nordbahnhofstraße zählen zu den verkauften Wohnungen. Foto: Rudel

„Die 60 000 Mieter in Baden-Württemberg können jetzt ruhiger schlafen.“ Das hat Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) nach dem Abschluss der Verhandlungen mit der Patrizia Immobilien AG verkündet. Der bisher von der Rathausspitze als unzureichend bezeichnete Schutz für die Mieter der rund 21 000 Wohnungen, die ein Konsortium unter Patrizia-Führung von der Landesbank Baden-Württemberg erworben hat, habe in den Gesprächen mit dem Vorstandschef Wolfgang Egger verbessert werden können. Die Stadt beteiligt sich aber nicht mit zehn Prozent am Patrizia-Konsortium.

Schuster und der Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) sprachen von einem „deutlich verbesserten Mieterschutz, höheren Instandhaltungsinvestitionen und einem längerfristigen Erhalt des Kernbestands an preisgünstigen Wohnungen. Die Stadt war am sogenannten BW-Konsortium beteiligt, das bei der Ausschreibung unterlegen war – wegen eines um 30 Millionen Euro geringeren Angebots bei einem Kaufpreis von rund 1,4 Milliarden Euro. Föll hatte vergeblich darauf spekuliert, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat der Landesbank von der um 120 Millionen Euro teureren Sozialcharta des BW-Konsortiums überzeugen ließen.

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© Stuttgarter Zeitung

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