Eine schwäbische Geschichte

  Foto: Ina Schäfer Foto: Ina Schäfer

Möhringen – Die Krüge, Kannen, Vasen und Tierfiguren aus Keramik erzählen alle die gleiche Geschichte. Sie erzählen die Geschichte einer Möhringer Unternehmerfamilie, die sich vom wirtschaftlichen Einbruch während des Ersten Weltkrieges nicht unterkriegen ließ, sondern mit neuen Ideen und neuem Mut einfach weitermachte. Die Rede ist von Berthold Probst und seiner Familie, die 1893 mit der Produktion feuerfester Schamottsteine, Dachziegeln und Tonwaren begann und sich zu einem renommierten Hersteller von Kunstkeramik mauserte.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges waren die Umsätze schlecht, von der neu gegründeten Keramikabteilung versprach sich Berthold Probst einen Aufschwung. Durch den Zusammenschluss mit Max Kluge, einem Stuttgarter Kunstgewerbe- und Fachlehrer für Keramik, wurde der neue Zweig der Firma 1919 besiegelt. Und tatsächlich: Die Keramikabteilung wurde immer bedeutender, die Absatzzahlen immer besser. Rosemarie Kasperkowitz, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Heimatmuseum aktiv ist, spricht von einer „typisch schwäbischen Geschichte“. Damit meint sie den Unternehmergeist und den unbedingten Willen auch in Krisenzeiten voranzukommen.

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