Kleben und kleben lassen

Die Mitarbeiter der Messe Stuttgart begrüßen die Messebesucher mit mehrsprachigen Post-it-Botschaften Foto: Piechowski 
Die Mitarbeiter der Messe Stuttgart begrüßen die Messebesucher mit mehrsprachigen Post-it-Botschaften Foto: Piechowski

Michelangelo brauchte vier Jahre, um die Fresken in der Sixtinischen Kapelle in Rom zu malen. 20 Angestellte der Werbeagentur BBDO in Paris brauchten einen halben Tag, um den berühmtesten Ausschnitt „Die Erschaffung Adams“ neu zu gestalten. Im 16. Jahrhundert brauchte man noch Farbe und Pinsel, im 21. Jahrhundert reichen 25.000 Post-it-Zettel. Kunst ist heutzutage haftfähig.

Das hat man auch in Stuttgart gemerkt. Etwas später als die Franzosen, aber hier hat man ja auch was zu arbeiten und kann nicht einfach Hafturlaub nehmen. Kleben und kleben lassen, nicht gerade das Motto der Schaffer. Dennoch hat die Messe sich nun auch der Zettelwirtschaft zugewandt. Nicht gänzlich der Kunst verpflichtet, durchaus landestypisch muss der schöne Schein auch einen Zweck erfüllen. Bis zum Samstag findet in der Landesmesse die Messe R + T Rollladen, Tore und Sonnenschutz statt. Die Weltleitmesse, wie man so was in der Werbersprache nennt. Das soll bedeuten, sie ist die größte ihrer Art weltweit. 60.000 Besucher sollen kommen, aus mehr als 100 Ländern.

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© Schwarzwälder Bote

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