Scharfe Kritik an Wulffs Anspruch auf Büro samt Mitarbeitern

Erst die Diskussion um den Ehrensold für Wulff, nun Streit wegen dessen Wunsch nach Mitarbeitern. Die Grünen verlangen: Vorwürfe klären, dann weitere Forderungen stellen.

Ungeachtet des Streits um Christian Wulffs Ehrensold will das Präsidialamt laut Spiegel auch ein Büro mit Mitarbeitern für den ehemaligen Präsidenten beantragen. Wulff wünsche die gleiche Behandlung wie die vier anderen noch lebenden ehemaligen Staatsoberhäupter, berichtet das Magazin. Die Kosten für den Stab beliefen sich auf etwa 280.000 Euro pro Jahr. Wulff, der mit 52 Jahren nach kurzer Amtszeit zurückgetreten war, soll bereits einen Ehrensold von jährlich 199.000 Euro erhalten. Die Regelung löste eine heftige Debatte über eine Reform der Ruhestandsbezüge für ehemalige Präsidenten aus.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast rief Wulff auf, zunächst alle Vorwürfe zu klären, bevor er Ansprüche erhebe. „Er beschädigt das Ansehen der Politik insgesamt und auch nach seinem Rücktritt das des Bundespräsidenten, wenn die Kluft zwischen seinem Handeln und dem Gerechtigkeitsempfinden immer weiter wächst“, erklärte Künast.

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ZEIT ONLINE


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