Warnstreiks behindern Berufspendler

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Berufspendler in Stuttgart und in Karlsruhe müssen sich seit Mittwochmorgen auf Behinderungen im Nahverkehr einstellen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat in der Landeshauptstadt und der Fächerstadt die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes zu Warnstreiks aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen zu erhöhen.

„In Stuttgart, Esslingen und Karlsruhe hat kein Bus das Depot verlassen“, sagte Uschi Schorlepp von Verdi am Mittwochmorgen. Betroffen von Arbeitsniederlegungen sind Straßenbahnen und Busse, aber auch Krankenhäuser, Kitas und Verwaltungen. Die Gewerkschaft rechnete am Dienstag damit, dass in Stuttgart zwei Drittel der Kitas geschlossen sind. Auch die Müllmänner gehen in den Ausstand. In Stuttgart erwartet Verdi insgesamt bis zu 7000 Teilnehmer am Ausstand.

Am Dienstag hatten rund 1000 Beschäftigte für die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat, ihre Arbeit niedergelegt. Ziel ist es, die Arbeitgeber für die nächsten Tarifgespräche am 12. März zu einem Angebot zu bewegen. Die Tarifrunde betrifft im Südwesten 170 000 Angestellte der Städte und Gemeinden sowie 8200 Angestellte des Bundes.

Hier geht es zum Facebook-Auftritt und zum Twitter-Account der VVS. Die SSB informiert über den Streik ebenfalls über Facebook und Twitter.

© Stuttgarter Zeitung

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