Wenn Liebe auf Wirklichkeit trifft

Zu berichten ist heute von einem neuen, sehr gelungenen deutschen Film und dem Kampf einer jungen Frau. Kommen wir aber zuvor kurz auf die ewigen Kämpfe alter Männer zu sprechen. Es dauert nicht lang, versprochen. Aber vergangenen Sonntag befragte der Deutschlandfunk in seinem Kulturmagazin den Regisseur Edgar Reitz (79) zum „Oberhausener Manifest“, jenem Papier von 1962, in dem eine Reihe junger Filmleute, darunter Reitz, nicht nur den schönen Satz „Opas Kino ist tot“ verlautbarten, sondern auch die volle künstlerische Verantwortung und Autonomie des Filmregisseurs forderten. So weit, so verdienstvoll.

Auf die Frage aber, wie aktuell das fünfzigjährige Manifest denn heute noch sei, meinte Reitz, all das sei angesichts „der Konventionen, der Zwänge“, in denen Autoren und Regisseure gerade steckten, der Konventionen und Bevormundungen, die sie behinderten, so frisch wie am ersten Tag: „Und das Ergebnis, was wir in den Kinos sehen, spricht ja unglaubliche Bände darüber, über die Produktionsbedingungen in Deutschland“, O-Ton Reitz, Ende.

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© Stuttgarter Zeitung

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