Schäuble will Soldatensteuer

Auch Abgabenpflicht für Freiwilligendienste geplant / Verteidigungsministerium ist dagegen.

BERLIN. Noch brauchen Wehrdienstleistende und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst keine Steuern abzuführen. Das Bundesfinanzministerium will diese Sonderbehandlung abschaffen. Widerstand regt sich bei der Bundeswehr. Eine Entscheidung könnte im April fallen, wenn das Kabinett über den Vorstoß berät.

Die jüngsten Steuerpläne aus dem Finanzministerium haben in Bundeswehr und Freiwilligendiensten Empörung ausgelöst. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will nach der Abschaffung von Wehrdienst und Zivildienst erreichen, dass Freiwillige in Bundeswehr und gemeinnützigen Einrichtungen ihre Einkommen künftig versteuern. Bisher sind diese Verdienste steuerfrei.

Schäubles Beamte argumentieren, die bisherige Praxis verstoße gegen die Steuergerechtigkeit. Dieser Hinweis richtet sich vor allem an den freiwilligen Wehrdienst. Wer den zweijährigen Dienst ableistet, kann in der letzten Stufe bis zu 1146,30 Euro monatlich verdienen. Auch Arbeitnehmer mit geringem Einkommen in ähnlicher Höhe müssten ihre Einkommen versteuern, hebt das Finanzministerium hervor.

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badische-zeitung.de


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