Großes Drama – Flamenco in Stuttgart

Großes Drama

José Moro in der Rolle Orpheus.
Es geht nicht. Er kann nicht anders. Ist sie noch hinter ihm? Er kann ihre Schritte nicht hören, ihre Stimme scheint so weit weg. Was, wenn die Götter ihn belogen haben? Konnte er sie mit seinem unendlichen Charme, mit seinem außergewöhnlichen Tanz nicht bezirzen? Er kann einfach nicht anders. Er dreht sich um. Vor ihm steht seine Frau, seine Geliebte, ihr Schatten. Beide reißen die Arme in die Luft, dann verschwindet sie. Zum zweiten Mal verlässt sie ihn, lässt ihn allein zurückkehren in die Welt der Lebenden, während sie in der Unterwelt bleibt.

Die Kraft des Flamenco
„Flamenco hat eine eigene, innere Kraft“ erzählt Brigitta Luisa Merki. Sie ist die künstlerische Leiterin der Kompanie „Flamencos en route“ und bringt die Geschichte von Orpheus und Eurydike für zwei Wochen auf die Bühne des Theaterhauses. Mit ihrer Kompanie inszeniert sie den antiken Mythos bereits zum zweiten Mal.
Eine andere Spielfläche
Schon im Mai 2011 feierte das Stück unter dem Titel „orfeo. eurydice. das paradies.“ in der Klosterkirche Königsfelden seine Uraufführung. Damals choreographierte Merki das Stück in die Kirche hinein und begeisterte mehr als 5.000 Zuschauer. „canto amor – Orpheus. Eurydike. Das Paradies.“ unterscheidet sich von seinem Vorgänger damit schon in der Bühnengestaltung. „Die Spielfläche ist eine andere, die Bühne ein Holzboden, auf dem das Stück spielt. Das Ensemble ist zwar immer auf der Bühne, aber nur, wer gerade spielt, befindet sich auf dem Holzboden“, erklärt Merki.
 
Vom 2. bis 15. März 2012 dürfen sich Zuschauer in die Welt des Flamencos entführen lassen.
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