Archiv der Kategorie: Angebote

Warum gibt es keine Teddywölfe?

Helen Pavel vom GAMA-Theater Stuttgart nimmt das Kindertheater „Wolfsgeschichten, oder Warum gibt es keine Teddywölfe?“ wieder auf.

Es gibt Teddybären, Schmusetiger, Kuschellöwen, Plüschaffen, Gummifrösche, Plastikelefanten, und noch viel mehr. Warum gibt es keine Schmuse- oder Teddywölfe?

Vor langer Zeit waren wir, Wolf und Mensch, gute Freunde. Einige meiner Kinder gingen mit den Menschen, sind dort geblieben und werden jetzt Hund genannt und heiß geliebt. Meine anderen Kinder sind fast alle verschwunden seit es zwischen Mensch und Wolf zum großen Streit kam. Es war der Streit um das Futter. Wir beide, Wolf und Mensch, fressen nämlich die gleichen Tiere: Ziegen, Hühner, Rehe und Kühe. Der Mensch wollte aber alles alleine essen und verjagte mich und meine Kinder. Und er erzählt bis heute ganz schlimme Geschichten über mich: Ich hätte ein kleines Mädchen samt Großmutter aufgefressen! Und er behauptet, ich hätte sechs von den sieben Geißlein verspeist. Und so ist es gekommen, dass alle vor mir Angst haben und mich töten wollen. Dabei war alles ganz anders.

Für Kinder ab 4 Jahren
Dauer ca. 40 Minuten

Inszenierung, Spiel: Helen Pavel, GAMA-Theater

Premiere: 21.09.2011
weitere Vorstellungen: 14.03.2012, 21.03.2012 um 10.30 Uhr und 15.30 Uhr im Dreigroschentheater, Kolbstr. 4c, Stuttgart

Kartenbestellung unter www.dreigroschentheater.de / Tel.: 07 11/ 65 09 35
Kartenpreise: Erwachsene 6,- Euro, Kinder 4,- Euro

Webzeitung Stuttgart

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40 Jahre im Dienst der Figuren

Helga Brehme gab ihre erste Vorstellung mit Jorinde und Joringel. Foto: Steffen Honzera 
Helga Brehme gab ihre erste Vorstellung mit Jorinde und Joringel. Foto: Steffen Honzera

S-Süd – Eine ihrer Figuren zu sein und selbst märchenhafte Abenteuer zu erleben, das will sich Helga Brehme so gar nicht vorstellen. „Ich bin die Dienerin der Figuren, letztlich nur ein Handlanger“, sagt die Gründerin des Theaters am Faden. Gleichzeitig jedoch sind all ihre Figuren ein Teil von Helga Brehme, sie hat sie schließlich selbst geschnitzt – angefangen 1966 mit der Puppe des Joringel.

Die Geschichte des jungen Mannes, der es mit einer magischen Blume schafft, den Bann einer Zauberin zu lösen und so seine liebste Jorinde zu befreien, war das erste Märchen, das Helga Brehme im Theater am Faden gespielt hat. Am 11. März 1972 bei der Eröffnung, damals noch in der Böblinger Straße. Auch nach 40 Jahren sind Jorinde und Joringel unverändert im Dienst und verzaubern immer neue Generationen.

Etwa 120-mal im Jahr lässt Helga Brehme ihre Figuren Geschichten erzählen. „Das langt uns ganz gut so“, sagt die ältere Dame. Mit uns meint sie sich, ihre Tochter und wechselnde Gastspieler. Eröffnet hat Helga Brehme das Theater gemeinsam mit ihrem Mann Karl Rettenbacher. Bis zu dessen Tod vor fünf Jahren haben beide den Spielbetrieb gemeinsam geleitet, in den Anfängen sogar bis zu drei Vorstellungen am Tag gegeben. „1972 hat es in Stuttgart nur wenig andere vergleichbare Theater gegeben“, erinnert sie sich. Da sei die Spielstätte in Heslach gefragt gewesen.

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© Stuttgarter Nachrichten

Ein Fest für alle Kunstliebhaber

Turner, Monet und Twombly in Stuttgart – Beuys, Warhol und Polke in Tübingen: Zwei hochkarätige Kunstaustellungen sind derzeit in Baden-Württemberg zu sehen.

Turner – Monet – Twombly Later Paintings

Die Staatsgalerie in Stuttgart zeigt bis zum 28. Mai 2012 Spätwerke der drei größten Maler der letzten zwei Jahrhunderte: William Turner, Claude Monet und Cy Twombly. Die 70 teils sehr großformatigen Spätwerke der Künstler verdeutlichen Parallelen und Zusammenhänge in den Arbeiten und veranschaulichen gemeinsame Merkmale.

Die Staatsgalerie in Stuttgart ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dienstags und donnerstags sogar bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 9 Euro.

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© SWR


Mercedes-Benz Sternennächte

 Vom 28. Februar bis zum 11. März 2012 heißt das Mercedes-Benz Museum an zwölf Abenden die Michelin-Stern prämierten Köche Mansour Memarian und Sebastian Frank zu den Mercedes-Benz Sternennächten willkommen. Bereits zum neunten Mal verwandelt sich die oberste Ebene des Automobilmuseums in ein temporäres Gourmetrestaurant.

„Wer feine Küche in besonderem Ambiente schätzt, ist bei den Sternennächten im Mercedes-Benz Museum genau richtig. Mit Mansour Memarian aus Abu Dhabi und Sebastian Frank aus Berlin können wir unseren Gästen zwei ganz unterschiedliche Koch-Talente präsentieren. Ich bin mir sicher, dass sie das Stuttgarter Publikum kulinarisch im Sturm erobern“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Gourmetfreunden lege ich übrigens schon jetzt die zehnte Ausgabe der Sternennächte ans Herz. Vom 13. bis 18. November 2012 feiern wir dieses Jubiläum mit kulinarischen Überraschungen.“

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Ausgebraucht. Verschwundenes von 1960 bis 2012

Ausstellung im Stadtmuseum im Gelben Haus vom 11. März bis 10. Juni 2012

Rechenschieber, Kassettenrekorder, Kittelschürze – was ist das? Was eben noch zum täglichen Leben gehörte, kennt so manch Jüngerer heute schon gar nicht mehr. Aus dem Alltag der letzten 50 Jahre sind zahlreiche Dinge verschwunden, die bis vor kurzem  selbstverständlich und wichtig waren. Eine interessante und unterhaltsame Auswahl dieser Gegenstände präsentiert das Stadtmuseum im Gelben Haus in Esslingen ab 11. März 2012 in der Ausstellung “Ausgebraucht. Verschwundenes von 1960 bis 2012″.

Technischer Fortschritt, gesellschaftlicher Wandel und wechselnde Moden haben so manchen Gegenständen und Rede- und Verhaltensweisen den Garaus gemacht: eher unbemerkt dem täglichen Tragen eines Hutes, mit lauten Abgesängen der D-Mark. Und ob “Fräulein” oder nicht wird heute nicht mehr gefragt.

Ausstellungsdauer: 11. März bis 10. Juni 2012
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14-18 Uhr | Sonntag, Feiertag 11-18 Uhr | Karfreitag und Montag geschlossen
Eintrittspreise: Erwachsene 2 €, ermäßigt und Kinder ab 6 J. 1 €, Familienkarte 4 €, Jahreskarte der Städtischen Museen 20 €, ermäßigt 12 €

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Auf ein Bier ins Museum

Auf ein Bier ins Museum

Im Muse-O, dem alten Gablenberger Schulhaus, ist derzeit die Doppelausstellung zu sehen.
„Wer zwei Euro Eintritt zahlt, bekommt eine Flasche Wulle gratis.“ Ein verlockendes Angebot, das Ulrich Gohl für die Besucher des Stadtteilmuseums Muse-O in Gablenberg bereit hält. Für Jugendliche bis 18 Jahren ist der Eintritt frei. „Die bekommen aber auch kein Bier“, fügt der zweite Vorstand des Museumsvereins schnell hinzu.

Erste Brauerei in der Region im Jahr 1630
Das Freibier ist sicherlich nicht der einzige Grund, die Doppelausstellung „Die Schlößlestraße und die Schlossbrauerei Gablenberg / Die Stuttgarter Brauereien“ zu besuchen. „Erstmals wird die Stuttgarter Brauereigeschichte in einer Ausstellung gezeigt“, erzählt Ulrich Gohl. 29 Braustätten hat der Historiker seit dem 17. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Stuttgarts ausfindig gemacht, die vielen Hausbrauereien noch gar nicht mitgezählt. Die Stuttgarter Bier-Geschichte ist allerdings nicht so alt wie in manch anderen Regionen. Zum Schutz des Weinabsatzes war der Gerstensaft hier lange verboten. Erst als es während des Dreißigjährigen Krieges mehrere Jahre gab, in denen die Weinlese schlecht ausfiel, wurde im Jahr 1630 die erste Brauerei zugelassen.
 
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Prototyp des Open Data Portals Baden-Württemberg vorgestellt

Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und Dr. Herbert O. Zinell, Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg, haben heute den Prototyp eines Open Data Portals Baden-Württemberg freigeschaltet. „Das Portal ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg des Landes zu einer Bürgergesellschaft“, sagte Gisela Erler. „Wenn Regierung und Verwaltung ihr Handeln transparenter gestalten wollen, müssen sie den Zugang zu ihren Daten und Informationen öffnen“, betonte Dr. Herbert O. Zinell. Das sei der zentrale Faktor für mehr Teilhabe und Mitwirkung der Zivilgesellschaft, ergänzte Erler.

Mit der Stadt Ulm habe das Land einen leistungsfähigen kommunalen Partner gewonnen. So werde mit dem Prototyp der Zugang zu Daten mehrerer Verwaltungsebenen anschaulich, setzte Zinell fort. Der baden-württembergische Prototyp unterscheide sich von anderen Open Data Portalen außerdem darin, dass er nicht nur Daten bereitstelle. Er erschließe auch Dienste und Anwendungen, Register und Verzeichnisse von Behörden in Baden-Württemberg, die staatliche und kommunale Daten und Dokumente nutzen.

„Wir wollen diesen Prototyp zu einem funktional und inhaltlich hochwertigen Open Data Portal Baden-Württemberg weiterentwickeln“, sagte Zinell. „Helfen Sie uns dabei und nutzen Sie für Ihr Feedback die Dialogfunktionen des Portals“, schloss Erler.

Der Prototyp zeigt die Grundstruktur und -funktionen eines Open Data Portals Baden-Württemberg. Der Prototyp ist eine Komponente des Serviceportals des Landes www.service-bw.de. Er stellt exemplarisch Datensätze in einem von Maschinen lesbaren und interpretierbaren Format zur Verfügung. So können interessierte Nutzer die Haushaltsplandaten des Landes Baden-Württemberg von 2007 bis 2011 und die Haushaltsplandaten der Stadt Ulm für die Jahre 2011 und 2012 herunterladen und praktisch ohne Einschränkung weiter nutzen. Ähnliches gilt für Datensätze des Statistischen Landesamts.

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 © 2012 by: Gablenberger-Klaus-Blog


Mit dem Cello gegen die Kälte

Thomas Beck spielt für den guten Zweck. Foto:   Thomas Beck spielt für den guten Zweck. Foto:  

Berühren soll seine Musik, berühren soll aber auch sein Anliegen, denn Thomas Beckmann spielt Cello, um auf Menschen am Rande der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Für das Benefizkonzert am vergangenen Sonntagabend im St.Eberhard-Dom an der Königstraße sind rund 250 Karten verkauft worden. So war das Kirchenschiff gut zur Hälfte mit Besuchern gefüllt.

Gemeinsam gegen Kälte heißt der Verein, den Beckmann 1996 gründete, und der seitdem bundesweit obdachlosen und armen Menschen in mittlerweile 100 deutschen Städten hilft. Auslöser für Beckmanns Engagement war der Tod zweier obdachloser Frauen in der Düsseldorfer Altstadt, die 1993 erfroren waren, während andere Menschen auf den Weihnachtsmarkt strömten. Dieses Ereignis hat den Cellisten nicht mehr losgelassen. Er begann, Schlafsäcke für Obdachslose zu sammeln. Nun tourt der Musiker zum 13. Mal durch Deutschland. Stuttgart ist eine seiner 33 Stationen. Im Dom zu St. Eberhard ist er bereits zum dritten Mal.
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© Stuttgarter Nachrichten

Wenn Liebe auf Wirklichkeit trifft

Zu berichten ist heute von einem neuen, sehr gelungenen deutschen Film und dem Kampf einer jungen Frau. Kommen wir aber zuvor kurz auf die ewigen Kämpfe alter Männer zu sprechen. Es dauert nicht lang, versprochen. Aber vergangenen Sonntag befragte der Deutschlandfunk in seinem Kulturmagazin den Regisseur Edgar Reitz (79) zum „Oberhausener Manifest“, jenem Papier von 1962, in dem eine Reihe junger Filmleute, darunter Reitz, nicht nur den schönen Satz „Opas Kino ist tot“ verlautbarten, sondern auch die volle künstlerische Verantwortung und Autonomie des Filmregisseurs forderten. So weit, so verdienstvoll.

Auf die Frage aber, wie aktuell das fünfzigjährige Manifest denn heute noch sei, meinte Reitz, all das sei angesichts „der Konventionen, der Zwänge“, in denen Autoren und Regisseure gerade steckten, der Konventionen und Bevormundungen, die sie behinderten, so frisch wie am ersten Tag: „Und das Ergebnis, was wir in den Kinos sehen, spricht ja unglaubliche Bände darüber, über die Produktionsbedingungen in Deutschland“, O-Ton Reitz, Ende.

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© Stuttgarter Zeitung

Kochkurse in Stuttgart

Gaumenkitzel selbst gemacht

„Onsere Maultasche sen die beschte“, versichert das Restaurant und Hotel „Wiesengrund“. Gäste dürfen also mit höchsten Erwartungen ins Feuerbacher Tal reisen und sich selbst überzeugen. Doch nicht nur Schlemmen ist erlaubt: das Küchenteam macht aus seinem hauseigenen Maultaschenrezept kein Geheimnis. Wie man selbst leckere „Hergottsbscheißerle“ herstellt, erfährt man im Maultaschenkurs des Wiesengrund.
Maultaschenkochkurs
Nach einem Begrüßungs-Obstler werden die „besten Maultaschen“ nebst original schwäbischem Kartoffelsalat gemeinsam zubereitet. Den krönenden Abschluss des Kurses für 45 Euro bildet schließlich ein Drei-Gänge-Menü – natürlich mit den selbstgemachten Maultaschen. Ein echtes Maultaschen-Diplom gibt es als Auszeichnung oben drauf.
Bierkenner-Diplom
Belobigungen verleiht auch „Reiners Rosine“ in Heilbronn. Und was für welche: Bierkenner-Diplome. Maischen, läutern und kochen – in Brauseminar und Bierkochkurs lernen die Kochschüler in fünf Stunden alle Stadien der Bierherstellung kennen. Nach einer kleinen Führung durch die Brauerei legen die Teilnehmer gemeinsam mit dem Braumeister Hand an bei der Herstellung ihres ersten Sudes. Neben einer zünftigen Brotzeit zwischendurch wird am Ende des Seminars noch ein Menü rund ums Bier kredenzt und selbstverständlich hausgebrautes Bier probiert. Kostenpunkt: 99 Euro.
 

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